Magenballon Kosten

Aktuelle und Interessante Infos zum Thema Magenballon und Abnehmen

Obgleich der Magenballon als eine unkomplizierte Lösung erscheint, um Gewicht zu verlieren, birgt diese Behandlungsmethode doch einige Risiken und Nebenwirkungen, die ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchte.

Einige Patienten klagen in den ersten Tagen nach dem Einführen eines Magenballons über Unwohlsein. Während dieser Gewöhnungsphase ist es für den Patienten ratsam, ausschließlich Flüssigkeiten zu sich zu nehmen. Nachdem die Gewöhnungsphase abgeschlossen ist, kann der Patient auch wieder feste Nahrung aufnehmen.

Eine mögliche Komplikation äußert sich in einer erhöhten Säureproduktion, was eventuell eine Verletzung der Verdauungstraktauskleidung zur Konsequenz haben könnte. Mögliche Auswirkungen sind Blutungen, Geschwürbildung, Schmerzen und Perforation (Durchbruch oder Durchstoßung eines Gewebes oder Hohlorgans).

Falls sich in der Ballonfüllung (Kochsalzlösung) Bakterien bilden, kann kontaminierte Flüssigkeit Durchfall, Fieber, Infektionen und Krämpfe auslösen, wenn sie nach einer Punktur des Magenballons zur Entfernung aus dem Magen in den Darm gelangt.

Oftmals wird man aber während des Behandlungszeitraums von einem Ernährungsberater unterstützt, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Da der Magenballon nur über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten im Körper verbleibt, tritt bei vielen Patienten nach dem Entfernen des Magenballons der sog. Jo-Jo-Effekt ein: nach dem Gewichtsverlust eine rasche Gewichtszunahme, zum Teil sogar über das Ausgangsgewicht vor dem Einsetzen des Ballons hinaus.

Außerdem besteht die Gefahr, dass der Ballon im Magen platzt. Grundsätzlich kann er aufgrund seiner geringen Größe auf natürlichem Wege ausgeschieden werden. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass der entleerte Ballon im Darm stecken bleibt und einen Verschluss verursacht. Sollte das eintreten, unbedingt einen Arzt kontaktieren! Der Ballon muss sodann chirurgisch entfernt werden, andernfalls kann der Darmverschluss zum Tode führen.

Generell sind die Risiken individuell verschieden und abhängig vom Patienten selbst und dessen Achtsamkeit.