Magenballon Kosten

Aktuelle und Interessante Infos zum Thema Magenballon und Abnehmen

Das Einsetzen eines Magenballons sollte immer die letzte Option sein, um abzunehmen. Daher ist es meist auch sinnvoller, dass Patienten, welche nicht unter starkem Übergewicht leiden, durch Sport und im besonderen Ausdauersport abzunehmen versuchen. Zwar ist es nichts Neues, dass Ausdauersport eine gute Möglichkeit zum Abnehmen ist, aber angesichts der Tatsache, dass innerhalb der EU in Deutschland die meisten Übergewichtigen leben, doch verwunderlich.

Durch Sport kann man aber nicht nur gesund abnehmen, sondern auch vielen Krankheiten vorbeugen und das Lebensgefühl steigern. Zum Beispiel senkt Ausdauersport das Herzinfarktrisiko, da der Blutdruck langfristig gesenkt wird. Aber auch das Risiko, an Diabetes zu erkranken, wird durch Sport verringert.

Und schließlich ist Sport im Gegensatz zu einer Behandlung aus der Adipositaschirurgie auch eine deutlich günstigere Alternative.

Update vom 31.05.2010: Eine gute Möglichkeit den Körper gleichmäßig zu beanspruchen, ist mit einem Corsstrainer zu trainieren. Wenn Sie sich für einen Crosstrainer interessieren, können Sie hier einen Crosstrainer kaufen.

DAK und Charité schließen den bislang einzigen Adipositas-Vertrag und wollen so Menschen mit extremem Übergewicht beim Abnehmen unter die Arme greifen.

Das einjährige Programm, zu dem sich die Patienten entweder selbst oder über ihren Hausarzt anmelden können, besteht aus einem Mix aus Ernährungsberatung, Bewegungstraining, sowie Verhaltens- und Entspannungstherapie. Im ersten Halbjahr sollen die Patienten fünf Termine pro Woche wahrnehmen und im zweiten werden dann die Sequenzen langsam abgebaut.

Dieses Programm zielt auf eine langfristige Verhaltensänderung ab und beansprucht Individualität für jeden Behandlungsplan. Bislang ist das Ganze nur für Patienten in Berlin und Brandenburg zugänglich. Bei einer Rate von 30 % extrem Übergewichtigen in der Bundesrepublik wäre anzuraten, solche Programme auch bundesweit zu initiieren…

Bis März 2010 wird ab sofort im morgendlichen SAT.1-Frühstückfernsehen das Konzept eines neuen Ernährungsprogramms von Weight Watcher ausgestrahlt. Für die Call-in-Show, die als Dauerwerbesendung vermarktet wird, sind bislang 40 Folgen geplant, die in dreiminütigen Ausgaben jegliche Informationen rund um das Abnehmen, zu denen auch das Einsetzen eines Magenballons zählt, thematisieren.
Täglich werden neue Gäste begrüßt, die dann Teile des neuen „ProPoint“ Plans präsentieren. Über eine eingeblendete Service-Hotline können sich außerdem Zuschauer an den Gesprächen beteiligen.

Obgleich der Magenballon als eine unkomplizierte Lösung erscheint, um Gewicht zu verlieren, birgt diese Behandlungsmethode doch einige Risiken und Nebenwirkungen, die ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchte.

Einige Patienten klagen in den ersten Tagen nach dem Einführen eines Magenballons über Unwohlsein. Während dieser Gewöhnungsphase ist es für den Patienten ratsam, ausschließlich Flüssigkeiten zu sich zu nehmen. Nachdem die Gewöhnungsphase abgeschlossen ist, kann der Patient auch wieder feste Nahrung aufnehmen.

Eine mögliche Komplikation äußert sich in einer erhöhten Säureproduktion, was eventuell eine Verletzung der Verdauungstraktauskleidung zur Konsequenz haben könnte. Mögliche Auswirkungen sind Blutungen, Geschwürbildung, Schmerzen und Perforation (Durchbruch oder Durchstoßung eines Gewebes oder Hohlorgans).

Falls sich in der Ballonfüllung (Kochsalzlösung) Bakterien bilden, kann kontaminierte Flüssigkeit Durchfall, Fieber, Infektionen und Krämpfe auslösen, wenn sie nach einer Punktur des Magenballons zur Entfernung aus dem Magen in den Darm gelangt.

Oftmals wird man aber während des Behandlungszeitraums von einem Ernährungsberater unterstützt, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Da der Magenballon nur über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten im Körper verbleibt, tritt bei vielen Patienten nach dem Entfernen des Magenballons der sog. Jo-Jo-Effekt ein: nach dem Gewichtsverlust eine rasche Gewichtszunahme, zum Teil sogar über das Ausgangsgewicht vor dem Einsetzen des Ballons hinaus.

Außerdem besteht die Gefahr, dass der Ballon im Magen platzt. Grundsätzlich kann er aufgrund seiner geringen Größe auf natürlichem Wege ausgeschieden werden. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass der entleerte Ballon im Darm stecken bleibt und einen Verschluss verursacht. Sollte das eintreten, unbedingt einen Arzt kontaktieren! Der Ballon muss sodann chirurgisch entfernt werden, andernfalls kann der Darmverschluss zum Tode führen.

Generell sind die Risiken individuell verschieden und abhängig vom Patienten selbst und dessen Achtsamkeit.

Die Zahl der übergewichtigen Menschen in Deutschland steigt seit einiger Zeit von Jahr zu Jahr an. Derzeit sind bei rund 83 Mio. Menschen in der Bundesrepublik fast 50% (ca. 39 Mio.) zu dick. Ob das nun an Gendefekten, Essgewohnheiten oder Behäbigkeit liegt, spielt kaum eine Rolle, denn die nackten Zahlen sprechen deutliche Worte. Und die Leidtragenden sind nicht nur die Übergewichtigen selbst, sondern auch der Staat, der etwa 70 Milliarden Euro jährlich für ernährungsbedingte Krankheitsbehandlungen aufbringen muss.

Doch das soll sich in Zukunft ändern. Das deutsche Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und das Bundesministerium für Gesundheit haben deshalb im Jahr 2007 einen Aktionsplan namens „Gesunde Ernährung und Bewegung“ verabschiedet. Ziel dieses Aktionsplans ist es, Fehlernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und damit verbundenen Erkrankungen vorzubeugen und somit die Kosten zu senken.

Durch den Ausbau attraktiver Bewegungsmöglichkeiten im Wohn- sowie im Arbeitsumfeld sollen die Menschen dazu angespornt werden, mehr Sport zu treiben und diesen zu einem festen Bestandteil des Alltags zu machen. Zudem soll das Sortiment von Kantinenmahlzeiten erweitert und verbessert werden, die Menschen sollen am Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz die Chance auf und Informationen über gesunde Ernährung erhalten. Die eben genannten Programmpunkte sind nur ein kleiner Teil dessen, was sich die Ministerien haben einfallen lassen. Ob durch Aktionspläne, Ernährungsberatungen oder Magenballone, es muss etwas unternommen werden, denn die derzeitige Lage ist erschreckend.

Das Krankheitsbild ist durch eine übermäßige Ansammlung von Fettzellen im Körper gekennzeichnet. Dabei ist zu beachten, dass das Übergewicht von krankhaften Auswirkungen begleitet ist. Grundsätzlich unterscheidet man bei Adipositas zwischen drei Schweregraden, welche jeweils durch den BMI bestimmt werden. Diese sind:

  • Adipositas ersten Grades: BMI 30–34
  • Adipositas zweiten Grades: BMI 35–39
  • Adipositas dritten Grades: BMI größer 40
    (auch Adipositas permagna oder morbide Adipositas genannt)

Ursachen für Adipositas

Adipositas wird häufig als Begleiterscheinung der Wohlstandsentwicklung bezeichnet. Tatsächlich werden als Hauptursachen für Adipositas falsche Ernährung sowie soziale und kulturelle Faktoren betrachtet.

Als weitere Ursachen für eine Adipositas-Erkrankung gelten genetische Faktoren, krankheitsbedingte Faktoren, Nebenwirkungen von Medikamenten und die Qualität der konsumierten Lebensmittel.

Verfahren um Adipositas zu behandeln werden unter dem Begriff Adipositaschirurgie subsummiert. Dazu zählen z.B. die Behandlung mit einem Magenballon oder einem Magenband. Nicht dazu zählt z.B. eine Fettabsaugung, da diese nicht zum dauerhaften Abnehmen geeignet ist.